Ich habe nach zweijähriger Pause die Arbeit in der Staatsbibliothek wieder aufgenommen. Grund ist ein Projekt, über das es bald mehr zu berichten geben wird. Es fühlt sich gut an, mich morgens wieder gegen 8 Uhr aufs Fahrrad zu schwingen, zunächst in Richtung Vereinszimmer, meinem Lieblingscafé gegenüber dem Kreuzberger Wasserfall. Dort gibt es zum Frühstück den digitalen Tagesspiegel, einen Cappuccino und ein wunderbar butteriges, flockiges Cornetto. Wenn ich um 9 Uhr in der Bibliothek eintreffe, herrscht noch freie Platzwahl. Ich schaue auf die Baustelle von berlin modern, dem künftigen Museum für moderne Kunst, das Gestalt annimmt und in seiner Außenform an eine überdimensionale Lidl-Filiale erinnert. Bin gespannt, ob sie die Dachschrägen auch begrünen werden, wie Lidl es tut.